Endstation rechts
Das Informationsportal ueber Nazis und die NPD-Fraktionen in den Landtagen von Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen
Aktualisiert: vor 8 Stunden 29 Minuten
Deutsche Mütter-Fraktion
Der „Ring Nationaler Frauen“ in der NPD hat einen neuen Vorstand. Doch zwischen weiblicher Inszenierung und dem Alltag innerhalb der braunen Szene gibt es deutliche Widersprüche. Mit freundlicher Genehmigung des „blick nach rechts“ übernommen.
Nach NRW-Wahldebakel: NPD flüchtet sich in Durchhalteparolen
Bei den Landtagswahlen in Nordrhein-Westfalen musste die NPD eine heftige Klatsche hinnehmen. Während ihre direkte Konkurrenz, die rechtspopulistische Splitterpartei PRO NRW, leicht zulegen konnte, verloren die Rechtsextremisten gut 15.000 Stimmen. Statt die Gründe für die Niederlage zu hinterfragen, verliert sich die NPD-Parteiführung in Durchhalteparolen und Verschwörungstheorien.
Wahl in NRW: NPD im freien Fall. PRO NRW stabil
Die NPD erlebte in Nordrhein-Westfalen ihre dritte Pleite in Folge. Bei den gestrigen Landtagswahlen erzielte sie 0,5 Prozent. Da PRO NRW auf 1,5 Prozent kam, hat sich nicht nur das Kräfteverhältnis der rechtsgerichteten Parteien dieses Bundeslandes verschoben, sondern die NPD ist endgültig in einen erfolglosen westlichen und einen erfolgreicheren Ostteil gespalten.
Neonazi Patrick Wieschke neuer NPD-Chef in Thüringen
Die Delegierten des Landesparteitages der Thüringer NPD wählten gestern erwartungsgemäß den vorbestraften NPD-Organisationsleiter Patrick Wieschke an die Spitze ihres Verbandes. Da auch der bundesweit bekannte, ebenfalls mehrfach vorbestrafte Neonazi Thorsten Heise zukünftig Führungsverantwortung tragen wird, unterstrich die Gliederung ihre Zugehörigkeit zum radikalen Parteiflügel.
Mit der NPD im Regen auf der Hüpfburg: Bericht vom „Eichsfeldtag“
Bereits zum zweiten Mal hat der mehrfach verurteilte Neonazi und NPD-Politiker Thorsten Heise im thüringischen Leinefelde seinen „Eichsfeldtag“ durchgeführt. Die gestiegene Zahl der Besucher spricht dafür, dass es ihm gelungen ist, eine weitere extrem rechte Musikveranstaltung in Thüringen zu etablieren. Bereits letztes Jahr zog die Musikveranstaltung zahlreiche Neonazis in das Eichsfeld. Mit freundlicher Genehmigung des „blick nach rechts“ übernommen.
„NPD hinterfragt die Probleme nicht wirklich, sondern macht ganz einfach `die Polen´ oder die `die Ausländer´ dafür verantwortlich“
Bis heute ist in Deutschland das Bild über Polen immer noch von Klischees bestimmt. Gegen diese abwertenden Stereotype und Wahrnehmungen will „perspektywa“ ankämpfen. ENDSTATION RECHTS. unterhielt sich mit dem Projektleiter Niels Gatzke, der erklärt, wie sich die NPD das Thema ebenfalls zunutze macht.
Pro-NRW und Salafisten werden in einen Raum gesperrt, bis sie sich vertragen
Das nordrhein-westfälische Innenministerium ergreift endlich Maßnahmen im Konflikt zwischen der rechtsextremen "Bürgerbewegung pro NRW" und fundamentalistischen Salafisten. Um weitere Ausschreitungen zu verhindern, sollen 100 der lautstärksten Mitglieder von Pro-NRW mit einer gleichen Anzahl an Salafisten solange in einen Raum gesperrt werden, bis sie sich vertragen.
Thüringen: Gericht verbietet NPD-Parteitag in Großschwabhausen
Seit Wochen bereitet die thüringische NPD ihren Parteitag vor, der dieses Wochenende in Großschwabhausen über die Bühne gehen sollte. Kein Wunder, steht doch ein Führungswechsel auf dem Programm: Der vorbestrafte Neonazi Patrick Wieschke soll Bundesvize Frank Schwerdt beerben. Doch das Oberverwaltungsgericht machte der NPD nun einen Strich durch die Rechnung.
Neonazi Martin Wiese zu einem Jahr und neun Monaten Haft verurteilt
Der vorbestrafte Neonazi Martin Wiese muss erneut ins Gefängnis. Wie verschiedene Medien berichten, verurteilte das Amtsgericht Gemünden den 36-Jährigen unter anderem wegen Volksverhetzung, Bedrohung und Tragen von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen zu einem Jahr und neun Monaten Haft. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig, Wieses Anwalt hat angekündigt, Rechtsmittel einzulegen.
Islamfeindliche Provokationen von PRO NRW führen zu Gewaltexzessen
Lange hatte sich PRO NRW nach Aufmerksamkeit gesehnt, nun ist sie da. Ihre umstrittene Wahlkampftour, bei der die Islamfeinde Mohammed-Karikaturen zeigen, werden von gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen radikalislamistischen Salafisten und der Polizei überschattet. Wahlstimmen wird dies der rechtspopulistischen Splitterpartei aber kaum bringen.
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