Rechtsextremismus auf Spiegel Online
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Aktualisiert: vor 8 Stunden 30 Minuten
NSU-Untersuchungsausschuss in Thüringen: Innenminister gesteht "gravierende Fehler"
"Strukturelle Fehler", "handwerkliche Defizite": Bei der Fahndung nach den Mitgliedern der Zwickauer Zelle ist es bei den Thüringer Behörden zu Pannen gekommen. Zu diesem Ergebnis kommt der Untersuchungsausschuss in seinem Abschlussbericht.
Kriminalitätsbericht: Rekord an politisch motivierten Straftaten
Pro Tag werden in Deutschland mehr als 80 politische Straftaten begangen. Besonders die Zahl fremdenfeindlicher Gewalttaten ist laut Kriminalitätsbericht des Innenministeriums 2011 deutlich angestiegen. Minister Friedrich sieht dennoch den islamistischen Terror als größte Gefahr.
Ermittlung in Ceska-Mordserie: Polizei betrieb eigene Dönerbude
Mit einem Dönerstand wollte die Polizei Informationen über die Mordserie des Zwickauer Terrortrios bekommen. Ermittler erhofften sich Erkenntnisse über Auffälligkeiten bei Lieferanten - und weisen Kritik zurück, man sei Hinweisen auf einen rechtsextremen Hintergrund nicht nachgegangen.
Nordrhein-Westfalen: Innenminister verbietet rechte Kameradschaft
Ihre Mitglieder berufen sich auf "Mein Kampf" und verehren die SA: Der Innenminister von Nordrhein-Westfalen hat die rechtsextreme Kameradschaft "Walter Spangenberg" verboten. Anlass ist die Entlassung ihres Anführers aus der U-Haft.
Zu Besuch bei Salafisten: "Sie hauen jetzt sofort ab!"
Sie leben in Deutschland abgeschottet, denn Abgrenzung ist bei den Salafisten Programm. Ein Teil der Gruppierung tritt immer aggressiver auf, setzt auf massive Einschüchterung - auch von Journalisten. Versuch einer Annäherung in Berlin.
Salafisten und Pro-NRW-Bewegung: Extrem ähnlich
Sie hassen und provozieren sich, die Polizei muss Pro-NRW-Anhänger und Salafisten bei Kundgebungen trennen. Doch die Gegner eint mehr, als auf den ersten Blick erkennbar ist: Sie schüren Ängste, vereinfachen, inszenieren sich selbst als Opfer - und hoffen, von den öffentlichen Anfeindungen zu profitieren.
Debatte nach Ausschreitungen: Koalitionspolitiker fordern Ausweisung militanter Salafisten
Union und FDP wollen härter gegen radikale Islamisten vorgehen, im Gespräch sind Ausweisungen sowie Verbote von Vereinen und Versammlungen. "Wir werden uns in Deutschland keine Religionskriege aufzwingen lassen", sagt Innenminister Friedrich - er hält die Salafisten für staatsgefährdend.
Pro-NRW gegen Salafisten in Köln: "Ihr habt Armeen, wir den Dschihad"
Das vorläufig letzte Aufeinandertreffen der rechtsextremen Splitterpartei Pro-NRW und radikaler Muslime ist friedlich geblieben. Es brauchte allerdings tausend Polizisten mit Wasserwerfern, Panzerwagen und Hunden, um die öffentliche Ordnung aufrechtzuerhalten.
NSU-Fahndung: BKA veröffentlicht Urlaubsfotos von Neonazi-Trio
Das Zwickauer Terror-Trio beim Essen auf einem Zeltplatz, Uwe Böhnhardt in kurzer Hose auf einem Boot, Beate Zschäpe mit einem Kopftuch in einem Campingwagen: Das Bundeskriminalamt hat neue Fotos der Neonazi-Gruppe veröffentlicht - und damit die Fahndung zum NSU intensiviert.
Pro-NRW-Demonstration in Köln: Platzverbot für gewaltbereite Salafisten
Mit einem Großaufgebot begleitet die Polizei die Demonstration der rechtsextremen Splitterpartei Pro-NRW vor einer Kölner Moschee: Wasserwerfer gehen in Stellung, gegen hundert Gegendemonstranten der Salafisten wird ein Platzverbot verhängt. Die Polizei nimmt Salafisten fest.
"Mein Kampf" im Unterricht: Bundeszentrale plant Deutschland-Ausgabe
Die Bundeszentrale für politische Bildung will sich an einer Schulausgabe von Adolf Hitlers "Mein Kampf" beteiligen - und sie bundesweit zugänglich machen. Experten sind uneinig, ob eine historisch-didaktische Arbeitshilfe für das 700-Seiten-Machwerk überhaupt nötig ist: Die Wirkung werde grandios überschätzt.
Pro-NRW-Demo vor Moschee: Kölner Polizei fürchtet neue Salafisten-Krawalle
Köln rüstet sich für neue Ausschreitungen mit militanten Salafisten. Weil die rechtsextreme Gruppe Pro-NRW dort am Nachmittag vor einer Moschee demonstrieren will, könnte die Gewalt eskalieren. Die Union fordert ein schärferes Vorgehen gegen die Radikalen.
Hamburg: Polizei nimmt international gesuchten Neonazi fest
Auf den Unterarm hat er sich das Zivilabzeichen der SA tätowieren lassen, auf den Hals einen Totenkopf, auf die Brust angeblich ein Hitler-Porträt: Der Schweizer Neonazi Sebastien N. wurde wegen versuchten Totschlags per internationalem Haftbefehl gesucht - und nun in Hamburg festgenommen.
Pro-NRW vs. Salafisten: Krieg der Extremisten
Radikalislamische Salafisten und die rechtsextreme Bürgerbewegung Pro-NRW liefern sich vor der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen einen Kleinkrieg. Der Staat gerät mehr und mehr zwischen die Fronten. Dabei stehen sich die Extremisten beider Seiten viel näher, als sie es selbst wahrhaben wollen.
Ausschreitungen in Bonn: Salafist wegen Mordversuchs in U-Haft
Die Ausschreitungen zwischen Islamisten und Rechtspopulisten in Bonn haben Konsequenzen: Die Staatsanwaltschaft hat Haftbefehl wegen versuchten Mordes gegen einen Salafisten erhoben. NRWs Ministerpräsidentin Kraft kündigte ein härteres Vorgehen gegen beide Seiten an.
Salafisten vs. Pro-NRW: Gewaltausbruch alarmiert Sicherheitsbehörden
Die Bonner Polizeipräsidentin spricht von einer "Explosion der Gewalt", die Behörden sind alarmiert: Bei den Krawallen zwischen den Rechtspopulisten von Pro-NRW und radikalislamischen Salafisten sind Dutzende Beamte verletzt worden. Innenminister Jäger will nun hart durchgreifen.
Salafisten bei Pro-NRW-Kundgebung: Radikale unter sich
Es ist die kalkulierte Provokation: In Bonn haben Rechtsextremisten von Pro-NRW bei einer Kundgebung islamkritische Karikaturen gezeigt - und so den Zorn mehrerer hundert Muslime auf sich gezogen. Unter ihnen waren etliche radikalislamische Salafisten. Es kam zu Ausschreitungen.
Neonazi-Terror: Fahnder stritten heftig über Ermittlungen zu NSU-Morden
Es herrschte Chaos und heftiger Zwist: Laut einem Zeitungsbericht zerstritten sich Fahnder des Bundes und der Länder bei den Ermittlungen zur rechtsextremen Mordserie heillos. Vor allem Hinweisen auf ein Neonazi-Komplott wurde nur halbherzig nachgegangen.
"Sturm 34": Prozess gegen sächsische Neonazi-Gruppe beginnt von vorn
Der Prozess gegen fünf Mitglieder der verbotenen Neonazi-Kameradschaft "Sturm 34" wird neu aufgerollt. Gleich zu Beginn haben die Verteidiger von zwei Angeklagten die Einstellung des Verfahrens beantragt. Ihre Begründung: Die Taten liegen zu lange zurück.
NSU-Verbindungen: Ermittler durchsuchen Büro von NPD-Politiker
Bundesanwaltschaft und Bundeskriminalamt haben in Schwerin das Büro und die Wohnung des Landtagsabgeordneten David Petereit durchsucht. Der NPD-Mann war Herausgeber eines Neonazi-Fanzines mit NSU-Verbindungen.
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